Dr. Kurt Bigler / Bergheimer Preis

Dr. Kurt Bigler / Bergheimer

1925 - 2007

Entstehung und Zweck des Dr. Bigler / Bergheimer-Preises: Auf Wunsch des am 18. Juli 2007 verstorbenen Dr. Kurt Bigler (ehemals Bergheimer) wird ein Fonds errichtet, dessen Zweck darin besteht, wissenschaftliche, pädagogische, soziale oder psychologische, wertvolle Arbeiten und Projekte mit Hilfe eines Geldpreises zu fördern. Es sollen Arbeiten oder Projekte sein, die sich mit den Ursachen des Holocaust und seinen Folgen resp. des Antisemitismus und/oder des Rassismus befassen. Zudem besteht der Anspruch, dass sie in hervorragender Weise geeignet sind, um an Schulen, Gymnasien, Fachhochschulen und Universitäten das Verständnis für Ursachen dieser belastenden gesellschaftlichen Erscheinungen zu wecken und wach zu halten sowie Abwehrmethoden oder Bewältigungsstrategien zu deren Überwindung zu finden. Dieser Fonds ist an den Verein TAMACH angegliedert und wird von einem Kuratorium geleitet. Er untersteht der Finanzkontrolle dieses Vereins. Der Preis wird nach Möglichkeit jedes Jahr in festlichem Rahmen verliehen.

 

Einladung zur Preisverleihung am 27. Januar 2010

Am 27. Januar 2010 erhält die Schweizer Kontaktstelle für Überlebende des Holocaust den dritten Dr. Bigler / Bergheimer Preis. Um 16.00 Uhr findet der öffentliche Vortrag des Holocaust-Überlebenden Léon Reich statt und um 18.30 Uhr beginnt die offizielle Preisverleihung. Mehr Informationen finden Sie auf der Broschüre.

Einladungsbroschüre (PDF)

 

 


Information zum Kunstwerk “Solidarität” im Gedenken an Kurt Bigler

 

Die neun hebräischen Buchstaben-Tafeln des Kunstwerks von Bettina Rave ergeben das Wort „Solidariut" auf Hebräisch (Solidarität). Dieser Begriff war für den Preisstifter, Dr. Kurt Bigler / Bergheimer, sowohl in Schule und Politik als auch im allgemeinen Leben wichtig und wurde von ihm gelebt. Die handschriftlichen Buchstaben entstammen Kurt Biglers Handschrift als 16jährigem und formen das Wort „Mitgefühl“. Die Verbindung dieser beiden Wörter drückt die Zusammengehörigkeit zwischen dem Begriff der Solidarität und der Person Kurt Biglers aus. Die Verwendung von Buchstaben für das Kunstwerk stellt eine Hommage an Kurt Bigler als „Mann des Wortes" dar. Jeder der neun Buchstaben wird einem der Preisträger/Innen übergeben und soll diese auch gedanklich miteinander verbinden.


Zur Künstlerin: Bettina Rave lebt in Berlin und ist Kurt Bigler seit Kindheitstagen verbunden. Sie studierte an der Hochschule der Künste Berlin und der Rhode Island School of Desing und erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen. Ihre Arbeit besteht im Versuch, konzeptionelles Denken mit sensibler Malerei zu verbinden (http://www.bettinarave.de/BR/BR1.html).