Entstehung und Zweck des Dr. Bigler / Bergheimer-Preises
Auf Wunsch des am 18. Juli 2007 verstorbenen Dr. Kurt Bigler (ehemals Bergheimer) wird ein Fonds errichtet, dessen Zweck darin besteht, wissenschaftliche, pädagogische, soziale oder psychologische wertvolle Arbeiten und Projekte mit Hilfe eines Geldpreises zu fördern. Es sollen Arbeiten oder Projekte sein, die sich mit den Ursachen des Holocaust und seinen Folgen resp. des Antisemitismus und/oder des Rassismus befassen. Zudem besteht der Anspruch, dass sie in hervorragender Weise geeignet sind, um an Schulen, Gymnasien, Fachhochschulen und Universitäten das Verständnis für Ursachen dieser belastenden gesellschaftlichen Erscheinungen zu wecken und wach zu halten sowie Abwehrmethoden oder Bewältigungsstrategien zu deren Überwindung zu finden. Dieser Fonds ist an den Verein TAMACH angegliedert und wird von einem Kuratorium geleitet. Er untersteht der Finanzkontrolle dieses Vereins. Der Preis von CHF 5000.- wird nach Möglichkeit jährlich in festlichem Rahmen verliehen.
Die 3. Preisverleihung
Den dritten Dr. Bigler / Bergheimer-Preis hat am 27. Januar 2010 die Kontaktstelle für Überlebende des Holocaust erhalten. Mehr Informationen können der Broschüre entnommen werden.
Broschüre zum Herunterladen (PDF)
Die 2. Preisverleihung
Am 27. Januar 2009 wurde der Preis zum zweiten Mal verliehen. Preisträgerin war die Schülerin Nathalie Gelbart, die ein Buch über das Überleben und Leben ihres Grossvaters schrieb.
Einladung zur 2. Preisverleihung
Erste Preisverleihung
Der erste Preis wurde am Abend des 29. November 2008 im Rahmen des Fachsymposiums zum 10jährigen Jubiläum von TAMACH zum ersten Mal verliehen. Der Empfänger war Dr. Nathan Durst, klinischer Leiter von Amcha Israel.